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Tagebuch 1.Tag
18.07.05
Morgens um
06:15 Uhr hiess es aufzustehen um das letzte mal in der Schweiz zu duschen. Dann
ging's los ab zum Bahnhof Stadelhofen in ZH, von dort aus mit dem direkten Zug
nach Zürichflughafen.
Nach ca.2 Stund
Aufenthalt (die Gepäckstücke hatten wir beim Vorabend Checkin schon aufgegeben)
wurden wir dann nach Frankfurt geflogen. Dort war dann umsteigen angesagt. Zu
unserem Erstaunen, machte unser "direkt" Flug nach Anchorage noch einen Zwischenstop in Withorse. Naja so wahren wir wenigstens auch noch kurz in Canada
:-)

Aussicht auf Grönland
Als wir dann
endlich in Anchorage ankamen und noch viel Zeit mit Passkontrolle sowie Aufnahme
der Fingerabdrücke und einem Irisscan verloren haben, merkten wir das wir es
kaum mehr auf den Anschlussflug nach Fairbanks schaffen würden.
Nach einem kurzen
Sprint quer über den Flughafen von Anchorage, kam dann allerdings die
Ernüchterung ... der Flug nach Fairbanks hatte zu unserem Glück 45min
Verspätung.
Nach einem
weiteren kurzen Check-In am Selfcheck sowie einer weitern Pass- und Handgepäck
Kontrolle mit Verlust eines Zippo (gell Olli) ging's dann weiter zum Gate, wo
wir kurz darauf in unseren Flieger der Alaska-Airline einsteigen durften.
Der Flug dauerte
nur ca. 1std und zu trinken gab's ausser Wasser und Orangensaft leider auch
nichts.
Nach einer
gesamten Reisezeit von 21 Stunden kamen wir dann endlich am Flughafen von
Fairbanks an.
Hier sollte dann
Peter (unser Ausrüster der vor 22 Jahren aus Deutschland ausgewandert ist) auf
uns warten.
Kaum die
Rolltreppe heruntergefahren, sah ich dann auch schon das Gesicht von Peter, das
ich von Fotos aus dem Internet her kannte.
Neben Peter sass
noch Mario (Peter`s gehilfe) auch er ist ein Deutscher und beide empfingen uns
gut gelaunt.
Nach einer kurzen
Wartezeit auf unser Gepäck und einer genüsslichen Zigarette ging's dann mit Peter`s Ford Pickup 4x4 weiter zu Peter`s Haus, dass ca. 15min ausserhalb von
Fairbanks liegt.
Während der Fahrt
kam dann auch schon der erste kleiner Zwischenfall...die Heckklappe der
Ladefläche des Pickups sprang plötzlich auf...wir hatten aber Glück und alle
Gepäckstücke waren noch an Board.
Bei Peter
angekommen wurde dann gleich mal ein "kühles Blondes" vernichtet.

Peter und Eric vor
dem Haus
Anschliessend
gab's eine kleine Besichtigung der Kanus sowie der beiden Gästecabins.
Im grösseren der
beiden Cabins hauste noch ein Vierköpfiges deutsches Team dass gerade von ihrem
Trip auf dem Shenjek-River (Brooksrange) zurückgekommen ist.
Anschliessend gab
es dann ein Nachtessen (verschiedene Grilladen mit Chilireis und Maiskolben)
auf Peter`s Veranda und es wurden auch schon die ersten Geschichten über Bären
und sonstige Vorfälle anderer Teams diskutiert. Natürlich hatten auch die vier
Deutschen viel über ihren Trip zu erzählen was uns natürlich sehr freute.

Peter`s Haus mit
Blick auf die Veranda
Zwischenzeitlich
waren wir nun ca. 26 std. auf den Beinen und die Müdigkeit machte sich immer mehr
bemerkbar. Eric schlief sogar nach dem Nachtessen am Tisch ein ... also
beschlossen wir uns nun unserer Müdigkeit hinzugeben und bezogen das kleinere
der beiden Cabins.
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Text: Marco Cattaneo
Bild: Marco Cattaneo
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